Abschiede

Eigentlich fahren wir nicht so weit weg. Und von der Erdplatte fallen wir aller Vorraussicht nach auch nicht. Und trotzdem fühle ich mich ein bisschen so. Wir arbeiten auf den 14. März hin, müssen noch richtig viel „hier“ erledigen – aufräumen, verkaufen, umziehen, wegwerfen. Wir entrümpeln unser Leben, unsere Wohnungen und Kleiderschränke. Das ist gut und wichtig – aber für mich überhaupt nicht einfach. Ich kann mich ganz schlecht trennen. Ich hänge mein Herz an Dinge und Orte – und vor diesem Hintergrund ist die nächste Zeit eine Herausforderung für mich. Und natürlich werde ich auch Freunde und Kollegen vermissen, die „Zivilisation“ wie ich sie kenne, das Vertraute. Aber ich zweifle nicht an der Entscheidung.

Ich hoffe, dass es wirklich so ist – das Gerümpel im Leben ist weg und damit schaffen wir viel Raum für Neues: Neue Eindrücke, Ideen, Erlebnisse, Freundschaften.

Und wir freuen uns auf die Zeit, in der wir weniger „müssen“ müssen und mehr „wollen“ können.

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