Die „Boot“ – der Rückblick

Gestern waren wir den letzten Tag auf der Boot, nur ganz kurz um unser neues Dinghy abzuholen. Das war auch unser größter Einkauf – sonst sind wir mit vielen Eindrücken und einem ganz guten Gefühl zurückgekommen. Wir haben auch deutlich weniger Geld gebraucht als erwartet – das liegt aber auch unter anderem daran, dass wir bei einigen Ständen auf mehr Fachwissen beim Standpersonal gehofft hatten und schon ein wenig enttäuscht waren, was manche da abgeliefert haben. Yanmar konnte den schlechten Eindruck auch beim zweiten Besuch nicht wieder wettmachen. Wir werden also irgendwo anders einen Motorstundenzähler besorgen und einbauen und uns nicht das Luxusmodell von Yanmar kaufen (das vermutlich nach kürzester Zeit nicht mehr geht, so wie unser aktueller Motorstundenzähler eben auch).

Ich hatte ein nettes Gespräch mit Egmont Friedl, übers Spleißen (wovon ich noch keine Ahnung habe). Ich habe mir also sein Buch gekauft und werde beim nächsten Aufenthalt auf der Sundowner unser laufendes Gut mal salonfähig machen.

Natürlich haben wir uns auch einige neue Yachten angeschaut – da waren die Beneteau Oceanis 48, 45 und 41.1 – die sind ja echt nett, aber so unfreundlich wie das Standpersonal war, bin ich schon froh, dass wir unsere Beneteau schon haben. Sehr gut hat uns die Hanse 455 gefallen, die innen und außen echt was hermacht. Ein bisschen geträumt haben wir auch – die Gunfleet 58 haben wir uns schon vor 3 Jahren mal angeschaut – und sie gefällt uns immer noch sehr gut. Leider müssen wir da vorher noch im Lotto gewinnen (und die Crew, die man braucht, muss man sich auch leisten können 🙂 )

Die Bente haben wir ja nun in verschiedensten Entwicklunsgzuständen gesehen – das Endprodukt ist sehr schick geworden und gefällt uns super.

Bei Bavaria waren wir auch – die haben echt schöne Lampen fürs Cockpit – nur weiß ich inzwischen dass „schön“ bei Yachten auch immer gleich „teuer“ bedeutet (und wenn irgendwo „Marine“ dabeisteht, kostet es nochmal das doppelte). Also werde ich auf die schönen Lampen wohl verzichten…

Zwischendurch haben wir noch kurz mit dem Kauf einer Klimaanlage geliebäugelt – leider braucht die zu viel Strom und nochmal ein Loch im Boot für die Wasserkühlung. So viel Luxus wird aber wohl ein Traum bleiben.

Den ersten Platz für das kompetenteste Standteam hat definitiv Weatherdock ergattert. Das konnten auch Tag 3 und 4 auf der Messe nicht mehr ändern. Der Preis für den ersten Platz ist ein Getränk auf der Sundowner – das Team von Weatherdock ist also herzlich eingeladen, mal vorbeizukommen.

Auf der Rückfahrt roch es im Auto nach neuem Boot – das Dinghy hat kräftig ausgedünstet. Ich hätte mir am Stand unseres Dinghy-Herstellers auch noch gerne ein SUP gekauft – nur ist ein 4 m langes und extra breites SUP für mich kleine Person doch etwas übertrieben und die kleineren waren alle schon weg. Ich muss also erstmal mit dem Dinghy durch die Gegend paddeln. Vermutlich werde ich nicht mal das machen, das Dinghy hat ja nämlich einen Motor und ich bin fast sicher, dass mein Schweinehund mit auf die Sundowner umzieht und mich dann überzeugen wird, dass es gemütlicher ist, den Motor zu benutzen…

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