Im Paradies

Die Sundowner vor Anker

Nach der wirklich beeindruckenden, unglaublich tollen und traumhaften Überfahrt aus Sizilien hatten wir uns für die ersten Nächte in Griechenland Lakka auf Paxos ausgesucht. Wir waren letzten Sommer schon einmal in Lakka – ebenfalls nach einer Nachtfahrt, allerdings durften wir uns die Bucht damals mit 80-100 anderen Yachten teilen. Wir haben gerade noch ein kleines Plätzchen gefunden, an dem wir unseren Anker mit etwas Kette auslegen konnten. Lakka und die Bucht haben uns aber super gefallen. Es war nur ein bisschen zu voll. 

Stefan geht fremd – mit dem Dinghy der Tiny Nical!

Ende April bot sich uns ein ganz anderes Bild. Als wir um halb 3 angekommen sind, waren  5 oder 6 andere Yachten vor Anker. Unglaublich viel Platz und wir konnten genau an dem Punkt den Anker werfen, den wir uns vorher in der Seekarte ausgesucht hatten. Wir sind zu einem perfekten Zeitpunkt angekommen – das Wasser in der Bucht strahlte richtig türkis, der Himmel war wolkenlos und es war richtig warm. Voller Euphorie nach der genialen Überfahrt klappte dann auch unser Ankermanöver wirklich perfekt! Die Luft duftete nach Sommer, das Wasser sah wirklich warm aus, karibische Farben – ein Traum. Wir waren nicht nur auf Wolke 7 – mindestens auf Wolke 11 angekommen.  

Ich hatte letztes Jahr fast immer Probleme, vor Anker zu schlafen. Es gab zwar auch ein paar entspanntere Nächte vor Anker – als erholsam würde ich die aber auch nicht beschreiben. Dieses Jahr war das anders – ich wache zwar bei größeren Bewegungen oder seltsamen Geräuschen auf, habe aber nicht mehr permanent das Gefühl, dass der Anker sicher gleich nicht mehr hält.  Und so haben wir nach der ersten Nacht direkt beschlossen: Wir bleiben noch ein bisschen. Die Wettervorhersage sagte noch 3 weitere entspannte Tage voraus – super. 

Stefan ist Online – im Dinghy, das neuerdings einen Ankerstein hat 🙂

Nachdem dann am späten Nachmittag noch eine holländische Rallye und eine holländische Flotille angekommen sind, war die Bucht dann überraschend voll. Ein erster Ausflug mit dem Dinghy auf der Suche nach Wifi-Passwörtern bestätigte dann unseren letztjährigen Eindruck: Lakka ist richtig schön. Wirklich jeder dort hat ein Lächeln auf den Lippen, ist hilfsbereit und freundlich. 

Schwimmen bei 17 Grad!

Die nächsten Tage waren gefüllt von süßem Nichtstun, Schlaf nachholen und Erkundungstouren entlang der Bucht. Ausflüge mit dem Dinghy, rudern bei Sonnenuntergang und am Donnerstag habe ich dann die Badesaison eröffnet. Unser Badethermometer sagt 17 Grad Wassertemperatur – recht frisch. Das Schwimmerlebnis im kristallklaren Wasser war aber super. Der Sprung ins kalte Wasser hat sich absolut gelohnt!

„Ach IST DAS SCHÖN“ – das habe ich noch nie so oft gehört wie in den letzten Tagen. Wir sind wirklich im Paradies angekommen! 

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2 Kommentare

    • Hallo Helmut! Danke für den Tipp – Plataria hat uns letztes Jahr schon richtig gut gefallen und jetzt in der Vorsaison ist es sicher noch schöner!

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