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Müll sammeln für A+W

Ziemlich genau vor einem Jahr haben wir zum ersten Mal in Griechenland einklariert. Die Ankerbucht vor der Marina in Gouvia war letztes Jahr bei unserer Ankunft mit 2 oder 3 Booten belegt. Auch in der Marina gab es viele freie Plätze. Dieses Jahr ist alles anders. Schon vor 2 Wochen war es in Lakka mit etwas mehr als 20 Yachten recht voll. Die Ankerbucht vor der Marina ist jetzt schon voller als letztes Jahr im August. 

Paxos am Morgen – nach der Abfahrt von vielen Yachten

Am Wochenende waren wir wieder auf Paxos –  aus der Entfernung sah man unzählige Masten. Und was aus der Ferne schon zu ahnen war bestätigte sich dann aus der Nähe: Etwa 50 Yachten ankerten in der Bucht. Zum Glück war unser Lieblingsplatz noch frei. Und wenn der renitente Rentner vom Nachbarboot nicht gewesen wäre, hätten wir uns auch das zweite Ankermanöver sparen können. Der nette Mann hat aber aus lauter Langeweile noch 20 Meter mehr Kette gegeben und dann waren wir als später angekommenes Boot natürlich unter Zugzwang und haben kurz nach Sonnenuntergang umgeankert.

Dass man bei 3 Metern Wassertiefe und laut Wettervorhersage fast windloser Nacht so viel Kette braucht (35 Meter) – naja. Dass er dann die Kette auch noch in unsere Richtung mit dem Motor gespannt hat – geschenkt. Dass er die Aktion aber NACH Sonnenuntergang beginnt, dann noch scheinheilig-freundlich mit dem Dinghy bei uns ankommt und fragt, ob wir jetzt nicht vielleicht doch ein bisschen zu nah zusammen sind – ach man. Was soll man sagen. Es sind nicht alle Segler Engel 🙂 Wäre ja schlimm, wenn wir uns über nichts mehr aufregen könnten. 

Und nicht nur die Buchten sind voll. In der Marina in Gouvia sind die Liegeplätze zwar schön, aber aus. Gut, dass wir rechtzeitig gebucht haben. Wir kennen nun schon mehrere Segler, die für sich und ihre Yachten in Gouvia keinen Platz mehr bekommen haben. Und auch nicht in Levkas oder Preveza. Es ist voll – ausgebucht! Wer also hierher segelt und in eine Marina will, muss zwingend vorher reservieren!  

Und weil die bekannten Buchten nun so voll sind, weichen wir eben aus. Einfach in unbekannte Buchten, die wir dieses und letztes Jahr entdeckt haben. Viele Buchten sind hier nicht richtig kartographiert und tiefer als in den Karten angegeben.  Stefan hat letzte Woche mit dem Handlot schon einiges ausgemessen – sehr zur Verwunderung der anwesenden Touristen. Wo diese Buchten sind verraten wir aber nicht. 

Ich verstehe schon, warum es so voll ist –  momentan ist wirklich perfektes Urlaubswetter. Das haben unsere Gäste am Wochenende feststellen dürfen. Zum Glück hat die optimistischste Wettervorhersage gestimmt und wir konnten doch recht gut segeln. 64 Meilen in 2 Tagen sind  nicht von schlechten Eltern. Frank war schon zum zweiten Mal auf der Sundowner und dieses Jahr haben wir es dann mit ihm und Patrick bis nach Paxos geschafft! 

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2 Kommentare

  1. Weiterhin eine schöne Reise und viele gute „Kunden“.
    Ich denke oft an Euch und euer freies Leben.
    Liebe Grüße
    Alex

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